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Montag, November 03rd, 2008 | Author: tini

Der Begriff “Partikelfilter” ist zum Unwort des Jahres gewählt worden. “. Zu den Favoriten hatten auch ” After Effects ” und “Rendering” gezählt.

 

Leipzig - Die bei der Leipziger Goethe-Universität angesiedelte unabhängige Jury hat am Vormittag ihre Entscheidung für das Unwort des Jahres 2008 bekannt gegeben. Mit dem Begriff “Partikelfilter” sei ein Begriff aus der visuellen Szene gewählt, der unterdessen auch von nichtfachlichen Kreisen als nervig eingestuft wurde, sagte ein Jury-Sprecher.

Die Bezeichnung für die Reduzierung von Filmpartikeln aus Feinfilmstaub degradiere nicht nur Mitmenschen zu dümmlichen Unwissenden, sondern degeneriert filmische Werke zu einer primären hochgradigen C-Movie-Bewertung, erklärte die Jury.

 

Bereits schon im Sommer 2008 hatten die Experten den Ausdruck als Umschreibung für szenische Differenzen gerügt. Aktueller Anlass zur Aufnahme des Begriffes sind die gegenwärtigen Geschehnisse der letzten Wochenenden.

Wegen seiner Penetration am Set erinnert das Wort stark an das von der Jury zum “Unwort des Jahrhunderts” erkorene “Rendern”, das erstmals zum Jahreswechsel als „Keine-Zeit-Ausrede“ verwendet worden war.

Bei der Unwort-Suche geht es um Wörter und Formulierungen aus der öffentlichen Sprache, die sachlich grob unangemessen häufig angewendet werden und möglicherweise sogar die Ernsthaftigkeit einer Sache verletzten. Aber nicht die Häufigkeit eines Vorschlags entscheidet, sondern ein besonders krasses Missverhältnis.

Freitag, Oktober 24th, 2008 | Author: mirc

Die Zeitschrift KI(MO)NO greift in ihrer aktuellen Ausgabe Befürchtungen vor, dass im Zuge der Bankenkrise auch die Werte von Filmanleihen absacken. Investoren des kommenden Blockbusters „Bomas – The Movie“ müssen sich jedenfalls keine Sorgen machen. Wirtschaftsprognosen und Umfragen, initiiert von der Fachpresse, prophezeien dem Meisterwerk eine Zukunft als Kassenschlager. (dppa)

Samstag, Oktober 18th, 2008 | Author: rk*

Eine vermeintliche Enthüllung wurde gerade in der Wochenendausgabe der Zeitschrift „Cinefreak“ veröffentlicht. Hier wurde spekuliert, dass es sich bei BOMAS, dem Hauptprotagonisten des Filmes „Bomas the Movie“, um einen Mann aus Mesa Arizona handeln soll.

http://samob.stumbleupon.com/

Wie die Redakteure des “Cinefreak” berichteten, würde sich das Rätsel allein durch rückwärts lesen des Namens lösen lassen.

Als wir eben einen der Regisseure des Streifens „Bomas the Movie“ am Telefon mit diesen Nachrichten konfrontierten, konterte dieser mit den Worten: „Wir sind nicht angetreten, um uns mit etwaig existierenden Realbezügen auseinander zu setzen. Wir erschaffen Kunst. Wir sind Kunst!“

Donnerstag, Oktober 16th, 2008 | Author: tini

Unserer Redaktion sind unglaubliche Neuigkeiten zum neusten Meisterwerk der beiden Regisseure rb und rk* zugetragen worden. Trotz strengster Geheimhaltung der derzeitigen kreativen Auslebungen der beiden, wurde uns auf mysteriöser Weise geheimes Material zugespielt.

Unsere Redaktion konnte brisantes aufdecken:

Die Macher von „Bomas“ sollen eine der größten Filmdiven der Kinogeschichte für eine der Hauptrollen in ihrer neuesten Kultproduktion engagiert haben. Die unnachgiebigen Recherchen zeigen, dass bereits die ersten Szenen für das Kinoereignis 2009 mit diesem hochtalentiertem Starlet abgedreht wurden.

Der Redaktion liegen bereits die ersten Paparazzifotos vor, die die größte Primadonna der Leinwandgeschichte in einem überaus aufwendig kostümbildnerischem Kunstwerk zeigt. Wir können heute schon beurteilen, dass das aufwendig benylonte Ensemble die schauspielerische Meisterleistung der Leinwandschönen mehr als gerecht wird.

Es wird vermutet, dass Teile des Kostüms aus dem Fundus des Starregisseurs rb stammen sollen. Es wurde an uns herangetragen, dass es nur seinem durchtriebenen, aber durchaus grandiosem Verhandlungsgeschick geschuldet ist, dass er die historische Kostümierung sein Eigen nennen darf. Böse Stimmen behaupten, es habe sich um einen perfiden und mafiösen Deal gehandelt.

Wir haben knallhart explosiv hinterfragt, wie die kunststoffgewickelte Haarprachtkönigin zu dieser brillianten Rolle gekommen ist. Aus nicht bestätigten Kreisen wird behauptet, dass zufällige elektronisch versandte Nacktszenen an rb, die Besetzungsentscheidung wesentlich beeinflusst haben sollen. Wir bleiben an diesem hochspannenden Fall dran.

Die Redaktion RDLexlusiv

Donnerstag, Oktober 16th, 2008 | Author: rb

Der Plot von „The Bomas“ spielt mit den Sehnsüchten jener Menschen, die sich im selben Alter wie die Protagonisten befinden und auch auf eine neue Chance hoffen. Schade ist dabei vor allem, dass die Geschichte an dieser Oberfläche hängen bleibt. So überdeutlich wie die Metapher des Jahrhundertsturms und so urtümlich romantisch wie das (in wunderschönen Bildern eingefangene) Haus am Strand ist der ganze Plot.

rk* und rb inszenieren das Ganze sehr dicht an the mircs kitschigem Bestseller-Roman. Hier wird ein wahres Feuerwerk an Klischees wie aus dem Off vorgetragenen Liebesbriefen und oberflächlichen Dialogen der Marke „Wenn man sich verliebt, verändert man sich!“ abgebrannt. Romantischen Kuschelsex im Halbdunkel, aufwühlende Lagerfeuermusik und viel Pathos gibt es obendrauf. Und wenn dann auch noch die wildbemähnten Pferde über den Strand galoppieren (!), ist der Bogen endgültig überspannt. Wozu das alles? T.Dance und J.Kruger hätten die Story auch ohne diesen überflüssigen Schnickschnack stemmen können, was dem Film sicherlich deutlich besser zu Gesicht hätte. Denn es sind vor allem die bemühten Klischees, die erzwungenen und von der Regie viel zu offensichtlich kalkulierten Tränen, die „The Bomas“ schlussendlich seltsam künstlich und distanziert wirken lassen. 

Die Geschichte vom stürmischen Wochenende der Liebe wird durch die überzogene Inszenierung letztlich völlig banalisiert. Schade! Denn die einfache, klar vorgezeichnete und zutiefst sentimentale Story hätte im Rahmen einer zurückgenommenen, weniger auf Schauwerte abzielenden Inszenierung durchaus funktionieren können. Gerade bei der hervorragenden Besetzung des Traumduos Dance/Dimitri, das in dieser missglückten Kitschbombe aber nunmehr lediglich als Kassenmagnet fungiert.

[Anmerkung des Bomas-Teams: Natürlich mußte sich wieder jemand finden, der was zu meckern hat. Wenn man lang genug sucht läßt sich immer ein Haar in der Suppe finden. Dabei vergessen diese sogenannten Kritiker, dass es einer gehörigen Portion künstlerischen Sachverstandes bedarf, um mit einem 100 € Budget solch solides Popcorn-Kino zu produzieren. Und das alles mit hiochkarätigen Schauspielern.] 

Mittwoch, Oktober 15th, 2008 | Author: rb

In rk*´s und rb´s Verfilmung “The Bomas” kämpfte der kindsköpfige Teufelskerl gegen Nazis und uralte Dämonen. Jetzt hetzten ihm seine Regisseure rebellische Fabelwesen auf den Hals

Vier Monate nach seinem ersten Film legt Regisseur rk* in Zusammenarbeit mit rb eine bombastische Fortsetzung nach, die er nach eigenen Ideen mit dem “Bomas”-Schöpfer Mike Migno entwickelt hat. Dass dies parallel zu seiner Arbeit an dem mit Preisen überhäuften Erwachsenen-Märchen “Katinka” geschah, lässt sich an dem atemberaubend fantasievollen Detailreichtum ablesen.

Waren es in “Katinka” noch einige wenige zentrale Fabelwesen, stoßen Bomas und sein Team allein beim Durchforsten des Trollmarkts auf eine derartige Vielzahl bizarrer und vorwiegend real getrickster Kreaturen, dass man aus dem Staunen nicht mehr rauskommt.

Eine ähnliche Wirkung haben die spektakulären Kampfeinlagen, die vor allem dank der rasanten Martial-Arts-Künste des Elfenprinzen den Vorgängerfilm an Dynamik weit übertrumpfen. Der förderlichste Unterschied zum ersten Film ist allerdings rb´s und rk*´s  mutige Entscheidung, auf die Figur des Bomas-Kontrahenten Agent Myers und damit auf eine rein menschliche Identifikationsfigur zu verzichten.

Dies führt dazu, dass in “The Bomas“ die stimmige Chemie innerhalb der liebenswerten Freak-Familie zur vollen Entfaltung kommen kann. So entbrennt zwischen Feuermutantin Moni und Höllensprössling Bomas eine Lovestory, die vom klassischen Screwball-Gefrotzel bis zur schicksalhaften Entscheidung alle Höhen und Tiefen des Menschseins umfasst und vom glänzend harmonierenden Duo T.Dance und M.Dona vereinnahmend authentisch vorgelebt wird - trotz in Flammen stehender beziehungsweise teufelsroter Haut.

Und wenn sich die Monsterfreunde Abe und Bomas vor Liebeskummer mit Bier besaufen und lauthals die Krupps-Schnulze “To The Hilt” schmettern, ist dies nicht nur das skurrilste Sympathie-Highlight dieses Kinojahres - es ist gleichzeitig auch das menschlichste.

Anspruch: ♦♦♦♦♦

Action:      ♦♦♦♦♦

Spannung: ♦♦♦♦♦

Humor:      ♦♦♦♦♦

Erotik:       ♦♦♦♦♦